Kind & Kohle Magazine
KaufhilfeBabymatratze kaufen: Worauf sollte man achten?
Eine Babymatratze muss nicht besonders dick, weich oder mit möglichst vielen Komfortzonen ausgestattet sein. Für Babys ist vor allem wichtig, dass die Matratze fest und eben liegt, gut in das Bett passt und das Kind nicht tief einsinkt. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit empfiehlt für den Babyschlaf ausdrücklich eine eher feste Matratze; sie sollte außerdem nicht im Bett hin- und herrutschen.
Von Redaktion Kinderkostenrechner · Recherche: 15.09.2026

Die kurze Antwort
Ob Kaltschaum, Komfortschaum, Latex oder ein anderer Matratzenkern verwendet wird, ist nicht die wichtigste Frage. Entscheidend ist das komplette Produkt.
Die bessere Frage lautet nicht: „Welche Babymatratze hat die meisten Funktionen?" Sondern: „Passt sie sicher ins Bett und bietet sie eine feste, ebene Liegefläche?"
Babymatratzen auf einen Blick
| Merkmal | Worauf achten? |
|---|---|
| Größe | Muss exakt zum Bett passen |
| Festigkeit | Eher fest, Baby sollte nicht einsinken |
| Liegefläche | Eben |
| Matratzenhöhe | Hersteller- und Bettempfehlungen beachten |
| Bezug | Abnehmbar und waschbar kann praktisch sein |
| Material | Nicht allein kaufentscheidend |
| Schadstoffe | Produktinformationen und Prüfungen beachten |
| Norm | DIN EN 16890 als relevante Sicherheitsnorm prüfen |
| Gebraucht | Neue Matratze ist empfehlenswert |
| Baby- und Kleinkindseite | Kann praktisch sein, aber nicht notwendig |
| Trittkante | Mögliches Extra, kein Hauptkriterium |
Wie fest sollte eine Babymatratze sein?
Eine Babymatratze sollte eher fest sein.
Das Baby sollte beim Liegen nicht deutlich in die Matratze einsinken. Gleichzeitig muss die Oberfläche natürlich als Schlafunterlage geeignet sein. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit empfiehlt eine feste, eben liegende Matratze und weist ausdrücklich darauf hin, dass das Kind nicht darin einsinken sollte.
Deshalb ist eine besonders weiche Matratze für ein Baby nicht automatisch komfortabler.
Gut zu wissen: Weicher bedeutet beim Baby nicht automatisch gemütlicher
Welcher Härtegrad ist für ein Baby richtig?
Bei Erwachsenenmatratzen sind Bezeichnungen wie H1, H2 oder H3 weit verbreitet. Bei Babymatratzen sollte man sich davon nicht zu sehr leiten lassen. Wichtiger ist die konkrete Konstruktion:
- Sinkt das Baby stark ein?
- Liegt die Matratze eben?
- Passt sie vollständig in das Bett?
- Was gibt der Hersteller für Alter und Nutzung an?
Eine Herstellerbezeichnung wie „mittelfest" oder „fest" sagt allein noch nicht alles über das Produkt aus. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die tatsächlichen Produkteigenschaften und gegebenenfalls unabhängige Produkttests.
Welche Größe braucht die Babymatratze?
Die Matratze muss zum Bett passen. Typische Babybettgrößen sind beispielsweise 60 × 120 cm und 70 × 140 cm. Bei Beistellbetten gibt es zahlreiche kleinere und teilweise herstellerspezifische Maße.
Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit empfiehlt, Bett und Matratze möglichst passend zueinander auszuwählen, sodass die Matratze optimal hineinpasst und nicht hin- und herrutschen kann.
Das bedeutet:
- Nicht zuerst irgendeine 60 × 120-cm-Matratze kaufen und später schauen, ob sie passt.
- Zuerst das genaue Innenmaß beziehungsweise das vom Betthersteller vorgeschriebene Matratzenmaß prüfen.
Wie viel Abstand darf zwischen Matratze und Bett sein?
Grundsätzlich sollte die Matratze möglichst passgenau im Bett liegen. Große Lücken zwischen Matratze und Bettrahmen sind unerwünscht. Entscheidend sind dabei die Vorgaben des jeweiligen Babybetts und der dazu vorgesehenen Matratze.
Ein einfacher Test beim Kauf:
- Matratze ins Bett legen.
- Prüfen, ob sie flach aufliegt.
- Kontrollieren, ob sie seitlich stark verrutschen kann.
- Darauf achten, dass keine auffälligen Zwischenräume entstehen.
Gerade bei ungewöhnlichen Bettmaßen lohnt es sich, eine ausdrücklich für das jeweilige Modell vorgesehene Matratze zu wählen.
Wie dick sollte eine Babymatratze sein?
Mehr Dicke bedeutet nicht automatisch mehr Qualität. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit empfiehlt für das Babybett eine eher feste Matratze, die nicht dicker als zehn Zentimeter sein sollte.
Zusätzlich muss immer die Bedienungsanleitung des Babybetts berücksichtigt werden. Das ist besonders wichtig bei höhenverstellbaren Gitterbetten: Eine sehr hohe Matratze verändert schließlich auch den Abstand zwischen Liegefläche und Oberkante des Gitters. Deshalb nicht einfach die dickste verfügbare Matratze auswählen.
60 × 120 oder 70 × 140 cm?
Das ist in erster Linie eine Frage des Bettes.
60 × 120 cm kann praktisch sein, wenn:
- das Schlafzimmer klein ist
- ein kompakteres Babybett verwendet wird
- später ohnehin ein separates Kinderbett geplant ist
70 × 140 cm kann interessant sein, wenn:
- das Bett mehrere Jahre verwendet werden soll
- ein mitwachsendes Babybett vorhanden ist
- das Bett später zum Juniorbett umgebaut werden kann
Eine größere Matratze ist nicht automatisch besser. Sie muss schlicht zum gewählten Bett passen.
Welche Matratze braucht ein Beistellbett?
Bei Beistellbetten sollte besonders genau auf das Maß geachtet werden. Anders als bei klassischen Babybetten verwenden viele Modelle eigene Größen. Eine selbst zugeschnittene oder ungefähr passende Matratze ist deshalb keine gute Standardlösung.
Besser: Modell des Beistellbetts bestimmen → zugelassenes Matratzenmaß prüfen → passende Matratze auswählen.
Auch hier gilt: Die Matratze sollte eben liegen und nicht im Bett verrutschen.
Kaltschaum, Komfortschaum oder Latex?
Babymatratzen werden mit sehr unterschiedlichen Materialien angeboten. Häufig findet man beispielsweise Kaltschaum, Komfortschaum, Latex, Kokosfasern oder Kombinationen verschiedener Materialien.
Das Kernmaterial allein sagt jedoch nicht, ob eine Matratze für das eigene Baby geeignet ist. Wichtiger sind:
- Festigkeit
- Passform
- Verarbeitung
- Bezug
- Produktsicherheit
- Herstellerangaben
Eine Matratze ist deshalb nicht automatisch besser, weil auf dem Etikett ein besonders hochwertig klingendes Material steht.
Braucht ein Baby verschiedene Liegezonen?
Viele Erwachsenenmatratzen werben mit Schulterzonen, Beckenzonen, sieben Liegezonen oder ergonomischen Bereichen. Bei einer Babymatratze würden wir das nicht zum zentralen Kaufkriterium machen. Ein Baby ist klein, leicht und verändert seine Körperproportionen schnell. Viel wichtiger ist eine sichere, feste und ebene Liegefläche.
Unser Tipp: Basis vor Komfortfunktionen
Was bedeutet Baby- und Kleinkindseite?
Manche Matratzen besitzen zwei unterschiedlich aufgebaute Seiten – zum Beispiel eine Babyseite für die erste Zeit und eine Kleinkindseite für ein höheres Körpergewicht beziehungsweise eine spätere Entwicklungsphase.
Das kann praktisch sein, wenn dieselbe Matratze über mehrere Jahre verwendet werden soll. Notwendig ist eine Wendefunktion aber nicht. Wichtig ist vor allem: Wann soll laut Hersteller welche Seite verwendet werden? Die Hinweise sollten tatsächlich eingehalten werden und nicht nur als Marketingbezeichnung betrachtet werden.
Was ist eine Trittkante?
Bei manchen Babymatratzen befindet sich am Rand eine festere Zone, häufig als Trittkante bezeichnet. Sie soll vor allem später interessant werden, wenn sich das Kind im Gitterbett aufrichtet und am Rand der Matratze steht. Ein festerer Rand kann dort mehr Stabilität bieten.
Eine Trittkante kann deshalb ein praktisches Zusatzmerkmal sein. Sie sollte aber nicht wichtiger bewertet werden als richtige Größe, geeignete Festigkeit, sichere Konstruktion und passende Nutzung im Bett. Für ein Neugeborenes ist die Trittkante jedenfalls nicht der Grund, weshalb eine Matratze gekauft werden sollte.
Bezug, Schoner und Reinigung
Sollte der Bezug abnehmbar sein?
Das ist im Familienalltag sehr praktisch. Bei Babys können auf einer Matratze schnell Milch, Speichel, Urin oder Erbrochenes landen. Ein abnehmbarer Bezug erleichtert die Reinigung deutlich.
Vor dem Kauf deshalb prüfen:
- Ist der Bezug vollständig abnehmbar?
- Bei welcher Temperatur darf er gewaschen werden?
- Darf er in den Trockner?
- Lässt er sich leicht wieder aufziehen?
- Ist der Reißverschluss gut verarbeitet?
Ein Bezug, der theoretisch waschbar ist, aber nur mit großem Aufwand entfernt werden kann, ist im Alltag weniger praktisch.
Braucht man einen wasserdichten Matratzenschoner?
Ein Nässeschutz kann die Matratze vor Feuchtigkeit schützen. Dabei sollte aber darauf geachtet werden, welche Schutzauflagen der Matratzen- beziehungsweise Betthersteller für die Verwendung zulässt. Der Schlafbereich eines Babys sollte nicht unnötig mit zusätzlichen weichen Schichten aufgebaut werden.
Die Grundidee bleibt: Matratze + passendes Spannbettlaken + geeigneter Schlafsack. Kissen, Nestchen, Felle und Bettumrandungen gehören nach den Empfehlungen des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit nicht in den Schlafbereich eines Säuglings.
Was bedeutet „atmungsaktive Babymatratze“?
Der Begriff begegnet Eltern bei sehr vielen Produkten. Hersteller verwenden dafür beispielsweise Konstruktionen mit Belüftungskanälen, perforiertem Schaum, speziellen Bezügen oder dreidimensionalen Geweben.
Solche Eigenschaften können Teil der Matratzenkonstruktion sein. Man sollte daraus jedoch nicht ableiten, dass eine als „atmungsaktiv" beworbene Matratze andere Regeln für sicheren Babyschlaf ersetzt. Eine spezielle Matratze macht beispielsweise Bauchlage, Kissen, Nestchen oder dicke Bettdecken nicht automatisch sicher. Die allgemeinen Schlafempfehlungen gelten unabhängig davon weiter: Für Babys wird Rückenlage auf einer festen und ebenen Matratze empfohlen.
Norm, Schadstoffe und Preis
Was bedeutet DIN EN 16890?
Für Babymatratzen gibt es eine eigene europäische Sicherheitsnorm. Die aktuelle DIN EN 16890 trägt den Titel „Kindermöbel – Matratzen für Kinderbetten und Krippen – Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren". DIN führt derzeit die Fassung DIN EN 16890:2017+A1:2021 als aktuelle Norm.
Beim Kauf kann deshalb geprüft werden, welche Angaben der Hersteller zur Einhaltung dieser Norm macht. Die Norm ersetzt trotzdem nicht die übrigen Kaufkriterien: Eine Matratze muss weiterhin zum konkreten Bett und zum vorgesehenen Nutzungsbereich passen.
Sollte man auf Schadstoffe achten?
Ja. Babys verbringen viel Zeit auf ihrer Matratze. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit empfiehlt deshalb, sich beim Kauf auch nach möglichen Rückständen beispielsweise von Flammschutzmitteln, Weichmachern und Lösungsmitteln zu erkundigen und gegebenenfalls unabhängige Verbrauchertests heranzuziehen.
Das bedeutet nicht, dass möglichst viele Siegel automatisch eine bessere Matratze ergeben. Hilfreicher sind nachvollziehbare Angaben:
- Welche Materialien werden verwendet?
- Welche Prüfnorm wird genannt?
- Gibt es unabhängige Schadstoffprüfungen?
- Ist der Hersteller eindeutig angegeben?
Muss eine Babymatratze teuer sein?
Nein. Eine teure Matratze ist nicht automatisch sicherer oder geeigneter. Für den eigentlichen Babyschlaf sind zunächst sehr grundlegende Eigenschaften wichtig: fest, eben, passend zum Bett, ordnungsgemäß verwendet.
Zusätzliche Materialien, Wendeseiten und aufwendige Bezugssysteme können den Preis erhöhen. Sie können praktisch sein – müssen aber nicht für jede Familie einen Mehrwert bieten.
Neu oder gebraucht?
Kann man eine Babymatratze gebraucht kaufen?
Hier würden wir stärker unterscheiden als beim Bettgestell. Ein gebrauchtes Babybett kann bei gutem Zustand durchaus interessant sein. Bei der Matratze empfiehlt das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit dagegen, bei einem gebrauchten Bett eine neue Matratze zu kaufen.
Das hat auch praktische Vorteile: Bei einer gebrauchten Matratze kennt man möglicherweise nicht vollständig Lagerung, Feuchtigkeit, Hygiene, frühere Belastung und Verformungen.
Unser Tipp: Bett gebraucht, Matratze neu
Kann die Matratze vom Geschwisterkind weiterverwendet werden?
Auch hier spielen Zustand und Vorgeschichte eine Rolle. Wurde eine Matratze bereits längere Zeit genutzt, sollte insbesondere kontrolliert werden:
- Gibt es Kuhlen?
- Ist der Kern verformt?
- Riecht die Matratze auffällig?
- War sie Feuchtigkeit ausgesetzt?
- Ist der Bezug beschädigt?
- Passt sie weiterhin exakt zum Bett?
Gerade weil neue Babymatratzen in vielen Preisklassen erhältlich sind, kann der Neukauf die einfachere Lösung sein.
Muss eine neue Babymatratze auslüften?
Neue Produkte können einen Eigengeruch haben. Deshalb sollten die jeweiligen Herstellerhinweise zur Vorbereitung vor der ersten Nutzung beachtet werden. Wenn der Hersteller empfiehlt, die Matratze nach dem Auspacken zunächst auszulüften oder vollständig ihre Form annehmen zu lassen, sollte dafür genügend Zeit vor der ersten Verwendung eingeplant werden.
Ein ungewöhnlich starker oder dauerhaft chemischer Geruch ist dagegen ein Grund, genauer hinzuschauen beziehungsweise beim Händler nachzufragen.
Was braucht man zusätzlich zur Matratze?
Sehr wenig. Für den Schlafplatz eines Babys reichen grundsätzlich: Babymatratze, passendes Spannbettlaken, geeigneter Babyschlafsack. Das war es im Wesentlichen.
Nicht automatisch notwendig sind:
- Matratzen-Topper
- Kopfkissen
- Nestchen
- Bettumrandung
- Fell
- dicke Decke
- zusätzliche weiche Unterlagen
Gerade für Babys wird eine möglichst schlichte Schlafumgebung empfohlen.
Braucht eine Babymatratze einen Topper?
Normalerweise nicht. Ein Topper wird häufig bei Erwachsenen verwendet, um den Liegekomfort oder die Härte einer Matratze zu verändern. Bei einem Baby ist gerade die feste und ebene Liegefläche wichtig. Eine zusätzliche weiche Auflage sollte deshalb nicht einfach hinzugefügt werden, um die Matratze „gemütlicher" zu machen.
Wenn sich die Matratze ungeeignet anfühlt, ist es sinnvoller, eine passende Babymatratze auszuwählen, als sie mit mehreren zusätzlichen Schichten zu verändern.
Welche Babymatratze passt zu welchem Bett?
| Situation | Eher anschauen |
|---|---|
| Beistellbett | Exakt passendes Herstellermaß |
| Babybett 60 × 120 cm | Matratze 60 × 120 cm |
| Babybett 70 × 140 cm | Matratze 70 × 140 cm |
| Mitwachsendes Bett | Matratze für gesamte vorgesehene Nutzung |
| Nutzung über mehrere Jahre | Wendeseite kann interessant sein |
| Bezug soll häufig gewaschen werden | Abnehmbarer, waschbarer Bezug |
| Gebrauchtes Babybett | Neue passende Matratze |
| Kind beginnt aufzustehen | Trittkante kann ein Zusatzmerkmal sein |
Produktbeispiele aus unserem Katalog
Vier unterschiedliche Anwendungsfälle aus unserem aktuellen Sortiment: klassische Babymatratze 60 × 120 cm, Modell für 70 × 140-cm-Betten, kompaktes Maß für Beistellbetten und eine Wendematratze für Baby und Kleinkind. Keine Tests und keine Rangfolge – Angaben zu Größe, Material, Bezug, Höhe und Nutzung stammen von der jeweiligen Produktseite.
BabyMatex
BabyMatex Matratze Soft Plus 60 × 120
Klassisches kompaktes Maß für Babybetten 60 × 120 cm. Material, Höhe und Bezug stehen auf der Produktseite.
49,99 € Zur Produktseite
Julius Zöllner
Julius Zöllner Jan Matratze 70 × 140
Größeres Format für Babybetten 70 × 140 cm, häufig bei mitwachsenden Betten. Details zu Kern und Bezug stehen auf der Produktseite.
68,99 € Zur Produktseite
Träumeland
Träumeland Matratze Engel 40 × 90
Kompaktes Modell im kleinen Maß, wie es bei Beistellbetten üblich ist. Zulässiges Maß des eigenen Beistellbetts vorher prüfen.
68,99 € Zur Produktseite
BabyMatex
BabyMatex Dual Matratze 60 × 120
Wendematratze mit zwei laut Hersteller unterschiedlich vorgesehenen Liegeseiten. Welche Seite ab wann genutzt werden soll, steht in den Herstellerhinweisen.
96,99 € Zur Produktseite
Preise und Verfügbarkeit stammen aus den Daten unserer Partnershops und können sich jederzeit ändern. Über Links zu Partnershops können wir eine Provision erhalten. Wir testen keine Produkte und küren keine Sieger.
Die häufigsten Fehlkäufe
- Die Matratze vor dem Bett kaufen – das genaue Matratzenmaß hängt vom Babybett ab.
- Besonders weich mit besonders bequem verwechseln – für Babys wird eine eher feste Matratze empfohlen.
- Die dickste Matratze auswählen – mehr Höhe bedeutet nicht automatisch bessere Qualität und kann die Geometrie des Babybetts verändern.
- Sich nur vom Materialnamen überzeugen lassen – Kaltschaum, Latex oder Kokos allein sagen wenig über die Eignung aus.
- Zusätzliche weiche Auflagen verwenden – Topper und weiche Schichten sind nicht notwendig.
- Einen schlecht waschbaren Bezug unterschätzen – spätestens beim ersten Missgeschick wird ein abnehmbarer Bezug interessant.
- Eine alte Matratze verwenden, nur weil sie noch ins Bett passt – Zustand, Verformungen und Vorgeschichte sind ebenfalls relevant.
- Marketingfunktionen wichtiger nehmen als Passform – viele Zonen helfen wenig, wenn die Matratze nicht richtig ins Bett passt.
Worauf sollte man beim Kauf wirklich achten?
Wenn wir die Auswahl auf das Wesentliche reduzieren, würden wir in dieser Reihenfolge prüfen:
- Größe: Passt die Matratze exakt in das Babybett?
- Festigkeit: Ist sie eher fest und sinkt das Baby nicht tief ein?
- Liegefläche: Liegt sie eben und ohne auffällige Verformungen?
- Sicherheit: Welche Normen und Herstellerangaben werden genannt?
- Bezug: Lässt er sich einfach abnehmen und reinigen?
- Material und Schadstoffe: Welche nachvollziehbaren Angaben und Prüfungen gibt es?
- Zusatzfunktionen: Erst jetzt über Wendeseite, Trittkante oder Belüftung nachdenken.
Damit wird aus einer erstaunlich technischen Produktkategorie eine relativ einfache Kaufentscheidung.
Eine gute Babymatratze muss kein Hightech-Produkt sein. Wesentlich sind das richtige Maß, eine feste und ebene Liegefläche, eine sichere Verwendung im passenden Babybett und ein praktischer Bezug.
Unser Tipp: Geld lieber in die richtige Matratze als in Bettzubehör stecken
Eine Kaufentscheidung in fünf Schritten
- Bett bestimmen: Beistellbett, 60 × 120 oder 70 × 140 cm?
- Exaktes Maß prüfen: Herstellerangaben des Bettes kontrollieren.
- Festigkeit prüfen: eher fest und ohne tiefes Einsinken.
- Sicherheit und Reinigung vergleichen: Norm, Verarbeitung und Bezug ansehen.
- Extras zuletzt bewerten: Wendeseite, Trittkante und Belüftung sind Zusatzmerkmale.
Danach lässt sich ein großer Teil der angebotenen Modelle bereits sinnvoll eingrenzen.



